Presse 2013

10. Mai 2013
Posterpreis der European Spring School 2013 für Mareike Döhrmann

Zur Teilnahme an der First European Spring School on Venous Thromboembolism vom 6.-12. Mai 2013 auf der Halbinsel Chalkidiki, Griechenland wurden 32 Young Investigator Grants durch das Centrum für Thrombose und Hämostase vergeben. Die Gewinner der Grants, die sich im Rahmen eines Auswahlverfahrens durch Einreichung eines wissenschaftlichen Abstracts zum Thema „Thrombose und Hämostase“ qualifiziert haben, wurden zur Spring School eingeladen und durften dort ihr Projekt als Poster vorstellen. Die drei besten Poster wurden durch eine erfahrene Jury aus sechs international renommierten Experten auf dem Gebiet Thrombose und Hämostase ausgewählt. Neben zwei internationalen Preisträgern, Tom van der Hulle, Leiden, Niederlande und Valentina Vedovetto, Padua, Italien, zählt auch Mareike Döhrmann zu den glücklichen Gewinnern. Frau Döhrmann ist Mitarbeiter des CTH und seit 2012 als Doktorandin in der Arbeitsgruppe von PD Dr. Kerstin Jurk beschäftigt.
Alle drei Preisträger erhielten als Wertschätzung ihrer gelungenen Poster Präsentationen und Auszeichung der wissenschaftlichen Qualität das in der Wissenschaft und Medizin herausragende Buch „Hemostasis and Thrombosis, Basic Principles and Clinical Practice“, 6. Auflage, Lippincott Williams & Wilkins.
8. Mai 2013
Prof. Dr. Wolfram Ruf erhält Alexander von Humboldt-Professur –Verleihung durch Bundesforschungsministerin Wanka in Berlin
Sieben Forscher aus dem Ausland haben am 8. Mai 2013 in Berlin den höchstdotierten Forschungspreis Deutschlands erhalten und sind künftig Inhaber einer Alexander von Humboldt-Professur. Unter ihnen ist Spitzenforscher Prof. Dr. Wolfram Ruf, der am 1. April aus den USA an die Universitätsmedizin Mainz gewechselt ist. Der renommierte Blutgerinnungsforscher wird am hiesigen Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) ein Grundlagenforschungsprogramm etablieren, um die durch die Blutgerinnung hervorgerufenen Prozesse auf zellulärer Ebene zu erforschen. Erkenntnisse auf diesem Gebiet könnten der Schlüssel zur Entwicklung neuer Therapien gegen Entzündungs- oder Herzkreislaufkrankheiten sein. Verliehen wurden die Alexander von Humboldt-Professuren durch die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Johanna Wanka, und den Präsidenten der Alexander von Humboldt-Stiftung, Prof. Dr. Helmut Schwarz.

- vlnr.: Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, Prof. Dr. Johanna Wanka, Univ.-Prof. Dr. Wolfram Ruf, Prof. Dr. Helmut Schwarz
6. Mai 2013
Erste „European Spring School“ des Centrums für Thrombose und Hämostase findet in Griechenland statt
Das CTH der Universitätsmedizin Mainz veranstaltet vom 6. bis 12. Mai 2013 erstmalig eine „European Spring School“ mit dem Schwerpunkt Venöse Thromboembolie (VTE). Die Veranstaltung verspricht aufgrund der hohen Nachfrage ein großer Erfolg zu werden. Mehr als 130 Teilnehmer aus ganz Europa haben sich angemeldet, um mit den führenden wissenschaftlichen wie klinischen Experten auf dem Gebiet der Lungenembolie sechs Tage lang zu diskutieren und Informationen zu Forschung wie Behandlung auszutauschen.
Die European Spring School wird durch Prof. Dr. med. Stavros Konstantinides, Leiter des Moduls „Klinische Studien“ im CTH organisiert. Die Schirmherrschaft haben die European Society of Cardiology (ESC) – Arbeitsgruppe Pulmonary Circulation and Right Ventricular Function – die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung (DGK), die Gesellschaft für Thrombose und Hämostase (GTH) und die Hellenic Cardiac Society übernommen. Prof. Konstantinides: „Wir werden viele interessante Fragen rund um das Thema Lungenembolie diskutieren – und dies in entspannter Atmosphäre auf der Halbinsel Sithonia in Chalkidiki, Nordgriechenland, in einer der schönsten Landschaften des Mittelmeerraumes. Die Teilnehmer erwartet ein sehr abwechslungsreiches Programm mit hochkarätigen internationalen Referenten.“
2. Mai 2013
Erfolgreicher CTH-Nachwuchs

Das Arteriosclerosis, Thrombosis and Vascular Biology (ATVB) Council der renommierten American Heart Association vergibt jedes Jahr Preise an junge Nachwuchswissenschaftler für Ihre herausragende Forschung.
Die naturwissenschaftliche Doktorandin Sabine Kossmann, Mitarbeiterin der Juniorgruppe "Vascular Biology" von Philip Wenzel am CTH, wurde in diesem Jahr als Finalistin für den vom Women’s Leadership Committee gesponserten Junior Investigator Award for Women ausgezeichnet.
Durch die exzellente Bewertung Ihres Abstracts über die Rolle des inflammatorischen Cytokins IFNg in der Angiotensin II induzierten vaskulären Dysfunktion, qualifizierte Frau Kossmann sich als eine von fünf Finalistinnen für den Nachwuchspreis und konnte ihre Forschungsergebnisse im Rahmen des ATVB Meetings vom 1. bis 3. Mai 2013 in Orlando (Florida, USA) als Poster und Vortrag präsentieren.
Der Junior Investigator Award for Women soll helfen, junge Nachwuchswissenschaftlerinnen am Beginn Ihrer Karriere auf dem Gebiet der Arteriosklerose, Thrombose und vaskulären Biologie zu rekrutieren und zu fördern. Die Qualifizierung als Finalistin für den Award geht mit der Übernahme der Kongressgebühr und einem Reisestipendium in Höhe von 500 $ einher.
15. April 2013
Centrum für Thrombose und Hämostase erhält Kooperations-Grant von Boehringer Ingelheim
Dem CTH ist es gelungen, einen umfangreichen Kooperations-Grant für ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der Firma Boehringer Ingelheim International GmbH einzuwerben. Projektleiterin der Studie zum Thema „Novel thrombin effects on platelet function affected by direct thrombin inhibitors in complex in vitro systems” ist Frau PD Dr. Kerstin Jurk. Primäres Ziel des Vorhabens ist es, aufzuklären, wie direkte Thrombininhibitoren (z. B. Dabigatran) die Funktion von Blutplättchen durch hemmende Signalwege und durch Blockierung der Kommunikation mit klassischen Entzündungszellen beeinflussen. Diese Erkenntnisse tragen zum besseren Verständnis des Wirkungsspektrums der neuen gerinnungshemmenden Medikamente sowie der Versorgungsverbesserung bei der Patientenbehandlung bei.
„Thrombin und damit auch die klinisch klar etablierten neuen Thrombininhibitoren haben ein vielfältiges, noch unerforschtes Wirkungsspektrum im Menschen, von denen wir zurzeit nur einen kleinen Teil verstehen. Und genau in diese Richtung zielt das Projekt von Frau Jurk, von dem sich alle interessante Ergebnisse erhoffen“, so Univ.-Prof. Ulrich Walter, Wissenschaftlicher Direktor des CTH. Thrombin spielt nicht nur als Blutgerinnungsfaktor sondern auch als potenter Aktivator der Blutplättchen eine zentrale Rolle bei der Bildung von Blutgerinnseln, die zu lebensbedrohlichen Blutgefäßverschlüssen (Thrombosen) führen können. Darüber hinaus ist Thrombin bei Entzündungsprozessen von großer Bedeutung. Direkte Thrombininhibitoren stellen eine neue vielversprechende Klasse von Blutgerinnungshemmern dar, die zur Prävention und Behandlung von thrombotischen Erkrankungen, wie z. B. Schlaganfall, bereits erfolgreich eingesetzt werden.
„Für das CTH ist es zentral, seine Forschungsinfrastruktur und damit natürlich auch seine Expertise in Kooperationsprojekten mit der Pharmabranche zu vernetzen,“ erklärt Magnus M. Gees, Verwaltungsdirektor des CTH und ergänzt: „Um unseren translationalen Ansatz, also die effiziente Überführung von Forschungsergebnissen in die konkrete Patientenversorgung, umsetzen zu können, ist gerade die Zusammenarbeit mit der forschenden Industrie besonders wichtig. Nur so können zeitnah Innovationen in der medizinischen Versorgung entstehen.“
3. April 2013
DFG fördert erneut Forschungsprojekt des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Leiter der Juniorgruppe für Translationale Forschung im Bereich Thrombose und Hämostase am CTH, Dr. Christoph Reinhardt, umfangreiche Fördergelder bewilligt, um die „Regulation des Gerinnungssystems durch die Bakterien der Darmflora“ zu erforschen. Damit hat erneut eine Nachwuchsgruppe des CTH erfolgreich Drittmittel zur Durchführung von hochkarätigen wissenschaftlichen Projekten eingeworben.
„Das CTH ist besonders stolz auf die hervorragenden Erfolge seiner Nachwuchswissenschaftler,“ erklärt Magnus M. Gees, Verwaltungsdirektor des CTH und ergänzt: „Im CTH finden Wissenschaftler optimale Voraussetzungen zur Umsetzung von ambitionierten Forschungsprojekten und gerade die Einwerbung von DFG-Mitteln ist immer wieder ein klarer Nachweis, dass die Ziele des CTH, also exzellente Forschung zu ermöglichen und diese dann mit klinischem Bezug zu versehen, funktionieren. Das CTH ist als integriertes Forschungs- und Behandlungszentrum genau an der Schnittstelle zwischen wissenschaftlicher Erkenntnis und Versorgungs-Verbesserung positioniert.“
Als Grundlage für das jetzt durch die DFG bewilligte Projekte konnte Dr. Reinhardt in umfangreichen Vorarbeiten mit keimfreien Mäusen zeigen, dass das Starterprotein der plasmatischen Gerinnung, der Membranrezeptor Tissue Factor im Epithel durch die mikrobiellen Gemeinschaften im Dünndarm reguliert wird (Reinhardt C et al., Nature, 2012). „Keimfreie Mäuse stellen ein Modellsystem dar, um diese Aktivierungsmechanismen auf molekularer Ebene zu erforschen und so ein mechanistisches Verständnis darüber zu gewinnen, wie die Mikroflora im Darm die plasmatische Gerinnung beeinflussen kann“, erläutert Dr. Reinhardt. Die wichtige Rolle des Gerinnungssystems bei der Infektabwehr wurde bereits in verschiedenen Arbeiten nachgewiesen (Massberg S et al., Nat Med. 2010).
Dr. Reinhardt arbeitet seit Juni 2011 als Nachwuchsgruppenleiter am CTH und wird die von ihm eingeworbenen Mittel zur weiteren Erforschung dieses in der Gerinnungsbiologie innovativen gnotobiotischen Ansatzes verwenden. Neben dem DFG-Projekt arbeitet Dr. Reinhardt schwerpunktmäßig an Themen zu angeborener Immunität und Thrombusbildung sowie den Mechanismen, die zur Ausbildung von Kapillargefäßen im Dünndarm beitragen.
2. April 2013
Europäische Union fördert Forschungsprojekt des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH)
Signalwege bei Sepsis (Blutvergiftung) stehen im Fokus
Die Europäische Union (EU) hat dem Leiter der Juniorgruppe für experimentelle Forschung im Bereich Thrombose und Hämostase am CTH, Dr. Markus Bosmann, Fördergelder im Rahmen eines Marie Curie Fellowships bewilligt. Im Projekt soll „die Rolle des mitochondrialen anti-viralen Signalproteins bei Sepsis“ erforscht werden. Ziel ist es, zu klären, ob eine unerwünschte Aktivierung von eigentlich gegen Viren gerichteten Abwehrstoffen einen entscheidenden Einfluss bei der Entstehung von bakterieller Sepsis ausübt. Dr. Bosmann arbeitet seit Mitte 2012 am CTH und wird die von ihm eingeworbenen Mittel in Höhe von rund 100.000 EUR zum Ausbau seines Forschungsprogramms verwenden.
In den letzten Jahren zeigte sich eine deutlich zunehmende Häufigkeit von Sepsis in der Bevölkerung. Sepsis („Blutvergiftung“) entsteht meist durch die unkontrollierte Ausbreitung von bakteriellen Infektionen im ganzen Organismus. Dadurch geraten Immunantwort und die Gerinnung des Blutes aus dem physiologischen Gleichgewicht. Derzeit sind leider noch viele wissenschaftliche Fragen über die genauen Entstehungsprozesse der Sepsis offen. Selbst mit moderner intensivmedizinischer Therapie und Gabe von Antibiotika sind die Behandlungsmöglichkeiten begrenzt. „Mit unserem Forschungsprojekt wollen wir die Grundlagen dafür schaffen, damit in Zukunft neue zielgerichtete Therapieansätze bei Sepsis entwickelt werden können“, so Dr. Bosmann weiter.
Die Forschungsgelder wurden in einem kompetitiven Ausschreibungsverfahren im Rahmen des 7th Framework Programms der EU vergeben. Das sogenannte Marie Curie Fellowship (Career Integration Grant) verfolgt die Absicht exzellenten Nachwuchswissenschaftlern nach einem mehrjährigen Auslandsaufenthalt die Wiederaufnahme einer Forschungstätigkeit im Heimatland innerhalb der EU zu ermöglichen. Dr. Bosmann ist Mitte 2012 aus den USA nach Mainz ans CTH gewechselt und arbeitet bei dem von der EU bewilligten Projekt eng mit der III. Medizinischen Klinik (Direktor Univ.-Prof. Dr. Theobald) zusammen.
20. März 2013
Blutgerinnsel-auflösendes Medikament kommt Risiko-Patienten mit Lungenembolie zugute
Ergebnisse der PEITHO-Studie auf internationalem Kongress in San Francisco vorgestellt
Der Blutgerinnsel-auflösende Wirkstoff Tenekteplase verhindert bei ausgewählten Patienten mit einem Blutgerinnsel in der Lunge den Tod oder einen Kreislaufkollaps und scheint besonders wirksam bei Patienten, die jünger als 75 Jahre alt sind. Dies sind die Ergebnisse der so genannten PEITHO-Studie (Pulmonary Embolism Thrombolysis Study), die unter Leitung von Univ.-Prof. Dr. Stavros Konstantinides, Professor für Klinische Studien am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) der Universitätsmedizin Mainz, durchgeführt wurde. Sie wurden am 11. März beim American College of Cardiology (ACC) anlässlich der 62. Wissenschaftlichen Jahrestagung des ACC in San Francisco (USA) vorgestellt.
20. Februar 2013
Best Abstract Preis der GTH für Dr. Christoph Reinhardt
Anlässlich der 57. Jahrestagung der Gesellschaft für Thrombose- und Hämostaseforschung (GTH) e.V., die vom 20.- 23. Februar 2013 in München stattfand, wurde Dr. Christoph Reinhardt mit dem Best Abstract Preis ausgezeichnet. Der wichtige Preis wurde ihm für den Beitrag: „Microbial colonization alters expression of clotting factors in the small intestinal epithelium“ verliehen. Herr Reinhardt ist Leiter der Juniorgruppe „Transaltionale Forschung in Thrombose und Hämostase“ am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH).
Die GTH Jahrestagung ist eine international beachtete Veranstaltung und wird neben den Organisatoren aus Deutschland zusammen mit Kollegen aus Dänemark, Finnland, Norwegen und Schweden ausgerichtet. Als eine der weltweit größten wissenschaftlichen Fachgesellschaften auf dem Gebiet der Thrombose- und Hämostaseforschung bietet die GTH eine besondere Gelegenheit, Erfahrungen und Perspektiven der Zusammenarbeit innerhalb der GTH sowie in einem weiteren internationalen Rahmen zu reflektieren.
Der Kongress 2013 hat insbesondere das Interesse an neuen Hypothesen zur Bedeutung von Thrombosen/Blutungen in der Pathogenese von Erkrankungen geweckt, die bislang nicht mit diesem Fachgebiet in Verbindung gebracht wurden (u. a. Mikrothrombosen in der Demenzentwicklung, Thromben als Mikrobenfänger) und damit spannende Perspektiven für Forschung wie Patientenversorgung aufgezeigt.
14. Februar 2013
Prof. Dr. Wolfram Ruf tritt Alexander von Humboldt-Professur an der Universitätsmedizin Mainz an
Nach 25 Jahren kehrt Spitzenforscher Prof. Dr. Wolfram Ruf den als Forschungs-Mekka geltenden USA den Rücken und wechselt zum 1. April 2013 an die Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Ruf gilt als international ausgewiesener Experte auf dem Gebiet der Blutgerinnungsforschung und soll ein Forschungsprogramm am Centrum für Thrombose und Hämostase (CTH) aufbauen. Vor diesem Hintergrund wird er am CTH die genetische und zellbiologische Grundlagenforschung ausweiten. Erklärtes Ziel der durch die Alexander von Humboldt-Stiftung geförderten Arbeiten ist es, die durch die Blutgerinnung hervorgerufenen Prozesse auf zellulärer Ebene zu erforschen. Erkenntnisse auf diesem Gebiet könnten der Schlüssel zur Entwicklung neuer Therapien gegen Entzündungs- oder Herzkreislaufkrankheiten sein.
- Medienbeitrag der Allgemeinen Zeitung, 15.02.2013
(252 KB) - Medienbeitrag der Mainzer Rheinzeitung, 15.02.2013
(274 KB) - Medienbeitrag der FAZ, 05.03.2013
(639 KB)
Homepage der Alexander von Humboldt-Stiftung:
www.humboldt-foundation.de
Januar 2013
DFG fördert Forschungsprojekt des Centrums für Thrombose und Hämostase (CTH)
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat dem Leiter der Juniorgruppe für experimentelle Forschung im Bereich Thrombose und Hämostase am CTH, Dr. Markus Bosmann, umfangreiche Fördergelder bewilligt, um „Mechanismen der Immunregulation bei Sepsis und akutem Lungenschaden“ weiter zu erforschen. Das Hauptaugenmerk des aktuellen Forschungsvorhabens liegt auf der Bedeutung des Botenstoffes Interleukin-27. Dr. Bosmann arbeitet seit Mitte 2012 am CTH und wird die von ihm eingeworbenen rund 300.000 Euro mit einer Laufzeit von 36 Monaten für Personal- und Verbrauchsmittel verwenden. „Wir wollen der faszinierenden Frage nachgehen, welche molekularen Mechanismen die Freisetzung und Wirkungen von Interleukin-27 beeinflussen“, erläutert Dr. Bosmann. „Wir sind sehr glücklich, dass uns die DFG dabei unterstützen wird.“
